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Bist du ein Gangster? Ein bisschen? Passt.

Gangster sind Kleinkriminelle. Das heisst aber nicht, dass sie süss sind. Es sind Strauchdiebe, die sich in einem Strassenrudel zusammenraufen und stehlen, rauben, dealen, mit Waffen handeln, Leute erpressen und bestechen. Und Mondschein steht für schwarzgebrannte Spirituosen, sprich Schwarzbrennerei. Wie O’Donnell Moonshine diese beiden bösen Dinge auf total legale und erst noch leckere Weise verbindet, verzapft dir gleich unsere Bloggerin Natalie Gyöngyösi.

O’Donnell Moonshine stellt handwerklich Spirituosen in Berlin her. Der Tradition treu nutzen sie beste Zutaten für ihre Brände und Liköre. Diese füllen sie in original stilechte Mason Jars ab. Das sind Einmachgläser, wie sie schon die Gangster während der amerikanischen Prohibition benutzt haben. Same same – nur sind unsere Jungs hier nicht ganz so böse.

Böse war eher der hier

Der Name des damals illegal gebrannten Schnapses «Moonshine» ist eine Hommage an Bösewicht Spike O’Donnell. Das war der Anführer einer der berüchtigten Moonshine-Gang aus Chicago. Die Gründer von O’Donnell Moonshine August Ullrich und Philip Morsink destillierten anfänglich ihren Schnaps übrigens in der WG-Badewanne. Was auch ein bisschen illegal war. Trinken mussten das Gebräu vorerst ihre Freunde als Versuchskaninchen. Als diese das Zeug aber ganz gut wegsteckten und die Getränke gar als äusserst schmackhaft befanden, entschieden sich August und Philip, ihr Badezimmer-Hobby zu professionalisieren. Das war 2014. Inzwischen haben die zwei Jungs Flagship Stores in Berlin, Leipzig und Köln. Ganz offensichtlich geht der Spiritus runter wie Honig.

Alles wuchs auf Spike O’Donnells Mist

Inspirator für August Ullrich und Philip Morsinks Brand war der Anführer einer der Gangs in Chicago: Edward «Spike» O’Donnell (1890-1962). Spike führte die South Side Gang in Chicago an und lieferte sich während der Chicago Beer Wars blutige Auseinandersetzungen mit deren Widersachern. Ein weiteres verbindendes Glied zwischen August und Philip und Bösewicht Spike: Spike war zwar ein skrupelloser Gangster, doch Qualität war ihm stets wichtig. Er hielt sich konsequent an deutschstämmige Produzenten, die Meister ihres Fachs waren.

Prohibition

Noch mehr Alkoholhistorie gefällig? Aber gerne! Der Ursprung des Moonshine liegt im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in den USA – der Zeit der Prohibition. 1919 wurde die Herstellung sowie der Verkauf von Alkohol verboten, was verheerende Konsequenzen nach sich zog. Auf Arbeitslosigkeit folgten Kriminalität und Korruption. Die Bevölkerung wehrte sich gegen das Gesetz und rebellierte, indem sie den Schnaps weiterhin illegal auf Farmen brannte, an Schmuggler, die «Bootlegger» genannt wurden, verkaufte und in Flüsterkneipen «Speakeasys» ausschenkte.

Ende Gelände wegen Langweiler Roosevelt

Es wurde also vorerst feucht fröhlich weiter getrunken und die Schmuggler-Gangs hatten die Macht über das Alkoholgeschäft. Die Folge für den Staat waren erhebliche Steuereinbussen. Sozusagen aus Vernunftsgründen wurde das Gesetz dann letztlich vom damaligen Präsidenten Roosevelt gekippt.

1925 zog sich Spike nach einem Unfall zurück. Der berühmt-berüchtigte Al Capone übernahm das Zepter und schliesslich die Vorherrschaft. Im Moonshine unserer beiden Freunde August Ullrich und Philip Morsink lebt Spikes Geist und die Zeit der Prohibition aber nun gewissermassen weiter.

PS: O’Donnell Moonshine setzt auf Nachhaltigkeit und verzichtet bei der Produktion und Lieferung komplett auf Plastik. Ausserdem bieten sich durch ihre verschiedenen Aufsätze tolle Upcycling-Möglichkeiten für die Mason Jars.

Willst du auch ein bisschen gangsta’style sein? Dann such dir was auf der Website über Klick auf www.rawstation.ch aus oder bestell telefonisch was bei uns über 078 224 97 72 – und schon bald nippst du auch total badass an einem Original O’Donnell Moonshine.

Hier noch die O’Donnell Moonshine Website für dich zum Schmökern.

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