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Rakki Vintage Knitwear

Du vermisst die modischen 60er? Rakki Vintage Knitwear haben sie episch «prominent» zurückgeholt!

Rakki Vintage Knitwear ist Mode aus Italien, inspiriert von den 60ern und getrieben von ihrem Wunsch, Luxus, Kreativität und Handwerk zu vereinen. Ihr Feingefühl für kräftige Garne und Designs zeigt deutlich, wie stark ihr modischer Ausdruck sein kann. So verwundert es nicht, dass Rakki Vintage Knitwear seine Kollektionen den ausdrucksstarken Mode-Ikonen der Filmgeschichte gewidmet hat. Steve McQueen war Cardigan-Fan – und er würde Rakki tragen. Irgendwie haben Rakki Vintage Knitwear ihre Kollektionen ausgerechnet den Bad Boys der Filmgeschichte gewidmet: James Dean, Marlon Brando, Steve McQueen. Rebellen wie sie hatten allerdings einen erlesenen Geschmack in Sachen Mode und ein Faible für......

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Hen’s Teeth – und plötzlich war da dieser Typ mit goldenen Fäden unter den Fingernägeln

Ein Stand, der nicht schreit – aber alles sagt

Zürich. Designmesse. Du schlenderst durch Hallen voller recycelter Statements, minimalistischer Beutel und purpose-getränkter Claims. Und dann – Stille. Kein Blinken. Kein Bass. Nur dieser eine Stand, der dich mit nichts einfängt. Und trotzdem alles sagt.

Dahinter steht einer, der aussieht, als hätte Steve McQueen in Pescara Kunst studiert und zwischendurch Jeans erfunden. Lederjacke, ruhiger Blick, goldene Fäden unter den Nägeln: Davide Biondi. Gründer von Hen’s Teeth. Künstler. Denim-Tüftler. Feinsinniger Punk mit tiefem Taschenhirn. Und nicht allein.

Neben ihm: Marianna Calabrese. Kein Beiwerk. Keine Sidekick-Muse. Sie denkt, näht, entscheidet mit. Still, scharf, kompromisslos. Zwei Menschen. Ein Label. Eine Haltung.

Wo alles begann: zwischen Öl, Indigo und einer Idee

Pescara. Ein Keller. Eine Moto Guzzi mit Staubpatina und Jeans vom Vater, weichgetragen wie Kindheitserinnerungen. Davide sucht keine Geschäftsidee. Er sucht eine Hose, die mehr kann als sitzen. Sie soll halten. Sich anfühlen wie ein Gedanke, der bleibt.

Als sie fertig ist, weiss er: Das bleibt nicht im Keller.

„Fatto a mano, con amore e pazienza.“

Handgemacht, mit Liebe und Geduld.

Oder, wie er sagt: „Una cosa fatta bene è per sempre.“ – Was gut gemacht ist, bleibt für immer.

La dolce resistenza – Vier Teile, die Haltung tragen

  • eine Jeans
  • ein Sweatshirt
  • ein Bandana
  • ein Paar Socken

Mehr nicht. Denn: Mehr braucht’s nicht.


Die Stücke entstehen in Venetien. Dort, wo Zeit noch als Werkzeug gilt. Jedes Teil geht durch Davides und Mariannas Hände. Die Hangtags? Handgeschrieben. Die Nähte? Gebürstet, gestempelt – Indigo wie Tinte auf rauem Papier.

Seit kurzem: auch ausgesuchte Schnitte für Frauen. Alles bleibt rar. Nichts wird lauter.

Textil gewordene Stille – oder: Wenn Stil Substanz hat

Davide hat Kunst studiert. Aber statt Galerie:
Garderobe. Seine Schnitte sind Zeichnungen. Seine Waschungen: ein Monochrom im
besten Sinn.

Er spricht leise, aber wenn er spricht, dann bleibt es
haften. „Während alle schneller nähen, verlangsamen wir den Faden.“

Und Marianna? Die sieht, was andere übersehen. Eine
Falte. Ein Versprechen im Stoff. Zusammen schaffen sie kein Produkt. Sondern
eine Textur für Charakter.

RAW liebt rar – Chur bekommt Charakter zum Anziehen

Die RAW Station in Chur ist kein Laden. Sie ist Seismograph. Hier schlägt das Herz für Haltung, nicht für Hype. Deshalb passt Hen’s Teeth wie Patina auf Lieblingsleder: gewachsen, getragen, gewollt.

Was hier ankommt, sind keine Kleider. Es sind Geschichten. Stoffe mit Seelenkern. Die Kund:innen spüren das. Vielleicht sagen sie nichts. Vielleicht nicken sie nur. Aber sie wissen: Das ist kein Trend. Das ist ein Treffer.


So rar wie Hühnerzähne – und doppelt so bissig

Hen’s Teeth – das heisst auf Englisch: Hühnerzähne. Und ja, voll: Hühner haben keine. Nicht heute. Nicht wirklich.

Ihre gefiederten Dino-Vorfahren hatten Zähne, scharf wie Urzeit. Aber im Lauf der Evolution: verloren. Federn blieben. Zähne nicht. Und seither steht „Hen’s Teeth“ für das Unfassbare. Für das fast Unmögliche. Für Dinge, die es eigentlich nicht geben dürfte – und die trotzdem existieren.

Davide?

Der hat zwar keine Federn – soweit wir wissen, höhö – aber dafür ganz sicher ha i denti affilati. Haare auf den Zähnen. Stilistisch. Schnitttechnisch. Charakterlich.

Wenn er näht, hat das mehr Biss als so manches Trendlabel in seiner ganzen Brand Bible.

Zurück zum goldenen Faden

Weisst du noch? Der Stand, der nicht geschrien hat.
Der Typ, der nicht geblinkt hat. Die Frau mit dem klaren Blick. Die Jeans, die
sich angefühlt hat wie ein Stück Erinnerung. Jetzt stehen sie in Chur. Bei RAW
Station. Still. Echtheitsgeladen. Unverschämt gut.

Hen’s Teeth – bei RAW Station Chur.

Für Menschen, die lieber Eselsohren als Hochglanzseiten mögen. Und lieber Originale als Kopien.


„The Naked Truth About Denim“ – oder: Warum Nudie Jeans mehr können als nur so verdammt gut aussehen

Vor etwa 20 Jahren trug ich meine erste Nudie Jeans – das Modell Grim Tim Dry Japan Selvage. Dieses besondere Stück Denim war für mich wie ein Startschuss. Plötzlich war klar: Das ist mehr als eine Hose. Es ist eine Haltung. Und aus dieser Leidenschaft ist später die RAW Station entstanden.“

– Chris, Gründer der RAW Station in Chur

Nudie Jeans – keine Marke für die Masse. Hier geht es um Ecken und Kanten, um Werte und Haltung. Keine glattgebügelte Massenware, sondern Denim, der Geschichten erzählt, Verantwortung übernimmt und dabei eine unverschämt gute Figur macht.

„No Shortcuts“: Transparenz ohne Kompromisse

Nudie Jeans wurde 2001 in Göteborg von Maria Erixon Levin gegründet. Sie hatte genug von leeren Versprechen der Modeindustrie. Ihr Ziel: radikal ehrlich und transparent zu sein. Deshalb verwendet Nudie ausschliesslich Bio-Baumwolle und dokumentiert jeden Produktionsschritt – vom Baumwollfeld bis zur fertigen Jeans.

„The Beef is Over“: Mode mit Haltung

Der Lederpatch? Geschichte. Mit „The Beef is Over“ setzt Nudie Jeans ein starkes Statement: Mode kann tierfreundlich, nachhaltig und trotzdem unfassbar cool sein.

„Jeans for Everyone“: Für alle, die wissen, was sie wollen

Ob Slim, Regular oder Relaxed – deine Nudie Jeans passt zu dir, nicht umgekehrt. Hier gibt es keine Kompromisse, keine Geschlechterklischees, sondern zeitlose unisex Designs, die jedem stehen.

„Wear and Tear“: RAW Denim, der lebt

Für Denim-Liebhaber:innen ist die Selvage-Linie ein Highlight. Verarbeitet wird nur feinster japanischer RAW Denim – robust, langlebig, authentisch. Jede Falte, jeder Abrieb? Deine Geschichte.

„Repair, Reuse, Reduce“: Jeans fürs Leben

Ein Loch in der Lieblingsjeans? Kein Problem. Nudie bietet lebenslange Reparaturen – entweder im Laden oder mit einem DIY-Reparaturkit für zu Hause. Das verlängert nicht nur die Lebensdauer deiner Jeans,

„Denim with a Soul“: Teil von Kunst und Kultur

Nudie Jeans ist mehr als Mode – sie ist Teil von Kunst und Kultur. Die Marke ist vor allem in der Musikszene beliebt. So hat etwa die Hardcore-Band Turnstile ihre Wertschätzung für Nudie Jeans gezeigt. Mit ihrem Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit steht Nudie Jeans für Stil mit Haltung, der Künstlerinnen und Künstler inspiriert und Teil ihrer Story wird.

„Create Tomorrow’s Vintage“: Recycling, das Eindruck macht

Alte Nudie-Jeans werden recycelt – zu Teppichen, neuen Hosen oder Kunstprojekten. Die Idee dahinter? „Create Tomorrow’s Vintage.“ Was heute getragen wird, soll morgen Kultstatus haben. Und das Beste: Auch beim Recycling bleibt Nudie seinen Prinzipien treu.

RAW Station x Nudie Jeans – ein Match made in Heaven

Chris von RAW Station bringt es auf den Punkt: „Nudie Jeans sind mehr als nur Hosen. Sie stehen für Ehrlichkeit, Transparenz und Haltung. Genau das spürt man mit jedem Tragen – und genau darum passen sie perfekt zu uns.“ Denn auch die RAW Station in Chur ist nicht einfach nur ein Laden, sondern ein Zuhause für alle, die Denim atmen und leben. Hier zählt nicht der schnelle Trend, sondern echte Werte und Qualität, die bleibt.

Wenn RAW Station und Nudie Jeans aufeinandertreffen, dann ist das nicht nur ein perfekter Fit – das ist Denim-Dynamite: BOOM!!

Spannende Links für Nudie-Fans und alle, die es werden wollen:

#RAWStation #NudieJeans #TheBeefIsOver #TheNakedTruthAboutDenim #SelvageDenim #ReparierenStattWegwerfen #UnisexStyle

Susanne Bommer, Frau sitzt an Tisch

Susanne Bommer – elegant und experimentell

Die deutsche Autorin Marietta Piekenbrock schreibt über Susanne Bommers Kollektion: «Ihr gelingt das Zusammenspiel von  Eleganz und Experiment, Kontinuität und Innovation». Aber was bedeutet das? Ich denke, das heisst: Susanne Bommer denkt über den Tellerrand – bis hin zur Selbstfindung.

Ein Text von Ralph Kohler

Bereits im Sommer haben wir die ersten Kleider von Susanne Bommer in die RAW Station geliefert bekommen. Und mir ist relativ zügig aufgefallen, welcher Typ ihre Mode nicht nur tragen kann, sondern sie sprichwörtlich «rockt»!  Es ist die elegante, die unkonventionelle und innovative Frau, der Susannes Mode unglaublich gut steht. Aber nicht nur ihr: Es sind Frauen, die bereit für ein «Experiment», eine schöne Veränderung sind.

Wenn ich Marietta Piekenbrocks Worte in Susannes Bio auf der Webseite lese, finde ich daher rasch einige Parallelen zu meinen Eindrücken. Einer der Eindrücke, den ich mit der Modekollektion von Susanne Bommer gesammelt habe, erinnert mich an eine englische Redewendung. Die Redewendung wird häufig in Zusammenhang mit ausgefallener Mode verwendet und heisst: «She can pull it off! Auf Deutsch: «Sie kann es durchziehen!». Gemeint ist mehr, dass sie es tragen kann. Wobei ich den Begriff «durchziehen» fast interessanter finde.

Dieses «Durchziehen». Das hört sich fast nach etwas an, was man aushalten können muss. Extrinsisch betrachtet mag nichts weiter davon entfernt zu sein: Schöne Mode macht Spass. Ich verstehe aber, dass es ein Quantum Mut braucht, unkonventionelle typfremde Kleidungsstücke zu tragen. Es nützt nix, die Kleider im Katalog zu werten. Man muss sie mal am eigenen Körper gesehen haben. Und man muss das «Experiment» wagen. Vielleicht ist es in diesem Sinne tatsächlich ein «Durchziehen». Zumindest das erste und zweite Mal. Danach passiert aber etwas mit uns. Wir fangen an, uns in einem anderen Licht zu sehen. Uns anders zu fühlen. Unser Typ verändert sich, entwickelt sich. Wir entdecken uns neu und wir lieben es! Das Experiment ist gelungen!

Darum ja: Susanne Bommers Kollektionen sind elegant und experimentell. Ich mag auch besonders Marietta Piekenbrocks Umschreibung der «Kontinuität und Innovation». Ich meine, wie kann etwas kontinuierlich sein und trotzdem neuartig innovativ? Philosophische Frage: Können sich Dinge, die sich grundsätzlich gegenseitig ausschliessen, im Zusammenspiel sein? Wenn man von beiden Dingen die Essenz nimmt, ja, dann geht das. Susanne Bommer zeigt es in ihrer Kollektion. Anhand klassischer Stilelemente wie Rüschen, die zeitlos sind. Sie kombiniert sie mit modernen Stoffen wie Denim in neuen Schnitten. Schnitte, die frech und anders sind, die auch etwas provozieren und die noch mehr in Szene gesetzt werden durch ihre knalligen Farben.

Es ist schön zu sehen, dass es in der Modewelt smarte Designerinnen wie Susanne Bommer gibt, die mehr wollen, als nur Kleidung zu machen. Jedes ihrer Kleidungsstücke ist ein Statement an sich selber und an alle, die sie erleben: Ja, ich kann elegant sein, ein neues modernes ICH leben und trotzdem meiner Linie treu bleiben. Und ja, ich kann mit meinem Look experimentieren, weil ich es mag, wie ich mich selbst verblüffen kann.

Floatest du noch oder schwimmst du schon?

Der Titel der Red Wing Shoe-Kampagne «Out of Fashion» erinnert an den früheren Werbeslogan eines bekannten schwedischen Möbelmachers. Doch der Unterschied zwischen den zwei Firmenkulturen könnte frappanter kaum sein: Gegen die Qualität der Laufwerkzeuge von Red Wing Shoes kann nämlich jedes BILLY Regal sofort einpacken. Unsere Bloggerin Natalie Gyöngyösi sagt dir auch, warum.

Seit über einem Jahrhundert stellt das Traditionsunternehmen Red Wing Shoes Schuhe und Stiefel für Menschen her, die sich nicht nach dem letzten Schrei aus dem Modezirkus richten. Red Wing Shoes tragen Individualisten, die ihre eigene Vorstellung davon haben, wer sie sind und was sie anziehen wollen. Red Wing Boots-Trägerinnen und -Träger sind Leute, die Wert auf Qualität legen und die Wegwerfkultur verachten. Sie heben sie sich von der Masse ab und gehen ihren eigenen Weg.

Die neue Videokampagne «Out of Fashion» zelebriert genau diese Menschen. Typen, die ihr Ding machen. Auf ihre Weise. Schau dir hier drei Storys an – Oden an Leute, die nichts auf den Mainstream geben, stattdessen den Status quo herausfordern und sich nonchalant über Konventionen hinwegsetzen. Leute, die mit Stolz die Sachen tragen – die voll aus der Mode sind:

WANT SHOW LAUNDRY

Taichung, Taiwan

Wan-Jis und Sho-ers Wäscherei hatte bereits sieben Jahrzehnte auf dem Buckel, als die zwei ein komplett anders geartetes Projekt in Angriff nahmen. Sie sammelten die von ihren Kunden vergessenen oder liegengelassenen Kleidungsstücke ein und posierten damit. Über Nacht wurde das stylische Pärchen aus Taiwan zur Internetsensation. Trotz der plötzlich gewonnenen Prominenz bleiben Wan-Ji und Sho-er ihrer einfachen Philosophie treu und geben diese mit einem Augenzwinkern, immer noch täglich ihren Kunden mit auf den Weg: Vergiss alle Regeln – aber vergiss nie deine Wäsche.

BIONI SAMP

London, England

Musiker lassen sich seit jeher von der Natur inspirieren. Imker-DJ Bioni Samp sticht mit seiner Symbiose aus Kunst und Muse unwahrscheinlich geschmackvoll heraus. Darf ich vorstellen, Bioni Samps Instrument der Wahl: der Hive Synthesizer.

Bioni war schon seit immer an der Bienenzucht interessiert. Den Ausschlag, das Thema künstlerisch zu verarbeiten, gab aber der erst in den vergangenen Jahren einer breiteren Öffentlichkeit bekanntgewordene Rückgang der Bestäubungspopulationen. Brionis Musik besteht aus den Klängen der Bienen. Wie das geht? Er funktioniert Honigrahmen zu Mikrofonen um, leitet elektrische Signale durch Honigbehälter und zeichnet das Ganze auf. Dann nimmt er seine Software und seine selbstgebauten Synthesizer, isoliert damit Frequenzen und kreiert daraus tranceartige Kompositionen. Du musst unbedingt reinhören. Geht runter wie Honig.

CONCRETE COWGIRL

Philadelphia, USA

Der Mythos des Cowboys ist in der amerikanischen Kultur weit verbreitet. Auch wenn der Spaghetti-Western uns etwas ganz anderes erzählt: Die wahren Cowboys und -girls sahen häufig weniger aus wie John Wayne, sondern vielmehr wie  Philadelphias «Concrete Cowgirl» Erin Brown. Das jahrhundertealte Erbe der städtischen Reitclubs diente Erin als Inspiration für ihre beeindruckende, über 30-jährige Karriere als Leistungssportlerin, Reitlehrerin und Freiwillige Helferin in der Gemeinde. Zusätzlich zu den ursprünglichen Fletcher Street Stables gründete Brown die Philadelphia Urban Riding Academy (PURA). PURA, eine Non-Profit-Organisation, hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte und Kultur der schwarzen urbanen Cowboys in der Stadt Philadelphia durch pferdebezogene Aktivitäten und Bildungsprogramme zu bewahren und die Öffentlichkeit darüber aufzuklären.

Bist du auch jemand, der sein eigenes Ding macht und auf den Mainstream pfeift? Dir fehlt bloss noch das passende Schuhwerk? Dann schau mal in der RAW Station rein. Da bekommst du das Material.

#redwingshoes #slowfashion

Über Red Wing Shoes in Kürze

Red Wing Shoes stellt hochwertige, langlebige Boots und Lederschuhe her. Die Traditionsfirma aus Amerika fertigt Lederschuhe basierend auf einer auf über ein Jahrhundert alten Erfahrung in der Lederverarbeitung. Es gibt die unzerstörbaren Treter für Männer und Frauen und in unzähligen Variationen und Modellen. Die Gerberei, die 1872 gegründet und damit älter als Red Wing selbst ist, liegt nur «drei Meilen die Strasse runter», wie es auf der Red Wing Website heisst. Kurze Wege sind damit garantiert. Genauso wie die Kontrolle über den Gerbprozess: Red Wing hat den Betrieb 1986 übernommen und arbeitet bis heute darin.

Genauso anspruchsvoll wie beim Leder ist Red Wing auch bei der Verarbeitung. Red-Wing-Schuhe werden im Goodyear-Verfahren rahmengenäht. Das kommt der Passform und Formstabilität zugute. Zugleich macht es die Schuhe stabiler und du kannst sie reparieren. Und nicht nur das: Er ist auch noch bequem. Ein Red Wing passt sich beim Tragen deinem Fuss an. Dabei wird er zugleich durch seine ausdrucksstarke Patina immer schöner und entwickelt sich so zu deinem zuverlässigen und ganz persönlichen Begleiter. Über Jahre.

Erst Hollywood, jetzt Chur: Schaeffers Garment Hotel

Es ist ein heiss ersehntes Brands aus Californien. Von denen, die das ehrliche leidenschaftliche Handwerk feiern, von allen Fans von hochwertigem Japan Denim und vor allem von den Freunden des Wild Lifestyles. Schaeffers Garment Hotel ist eine Denim Manufaktur mit Shop am Sunset Boulevard in Hollywood. Ab September wird das Brand erstmals in Europa in der RAW Station vertreten sein.

Das blaue Wunder der Businessfrau 2023

The Blue suit näht Jacken, Oberteile, Hosen und Overalls, Kleider und Röcke – was dein Herz als Geschäfsfrau begehrt. Die Pieces sind die fifty shades of grey. Bloss; in stilvoll.

Ein Resümee von unserer Bloggerin Natalie Gyöngyösi

Steilvorlage? Den Beweis findest du auf der Website: Nicht so billig wie das filmische Vorbild “Fifty Shades of Grey”, sondern in Echt steiler, statt nur geiler. Farbpalette des Brands: Textile Grazien in hellblau, dunkelblau, denim-blau, pastellblau, marineblau, mittelblau, seeblau, meerblau, bachblau… You get what I mean: Blau in unendlich.

«Deine blauen Augen…

…  machen mich so sentimental!» sang in den 80er Jahren Humpe und sorgte dafür, dass es zum geflügelten Wort der 80er wurde. Der Song rührt mich immer noch Freudentränchen.

Genauso wie der Anblick der Jeans-Kollektion von the Blue suit. Denn auch diese sind rebellisch und wagen mit ihrem neusten Wurf den Schritt in der Jeans-Evolution.

Jeggins bis Boyfriend-Jeans

… und nun landen wir endlich bei den Stylo-Jeans! Im Wandel der Zeit manövrierte sich die Jeans und transformierte von der Hippie-Schlagjeans, zu den Kate-Moss-Röhren bis zu den Skinnys, über Karottenjeans, Hiphopper-Baggys, geschmacksverstauchten Jeggings, Boyfriend-Jeans und nun kommen wir an – bei der Business-Jeans; den jeansenen Damenanzügen. Denim-Darwin sei Dank!

The Blue suit – der neue Hosenanzug für Businessfrauen  

Ladys im Jeans-Businessanzug von the Blue suit zeigen dem Raubtier-Kapitalismus den Mittelfinger. Die Träger:innen repräsentieren die Generation der Businesspunks. Die Westen von the Blue suit sind zwar nicht perlweiss – dafür ohne Bleichmittel und daher tatsächlich mit reinem Gewissen produziert.

Als Trägerin von the Blue suit hinterlässt dein Stöckelschuh einen minimierten Ökö-Fussabdruck. Die Materialien werden in Italien von familiengeführten Schneiderateliers gefertigt, sind cradle-to-cradle-zerfifiziert und überdauern definitiv so einige Saisons.

Blau, das neue Schwarz

Du kriegst die 100% cruelty-free produzierten Trouvaillen übrigens auch in beautiful black. Und alles in der RAW Station.

Auszuchecken auf the Blue suit: denim meets suit.

Fittester Outfitter für Outdoor? Filson.

Unsere Bloggerin Natalie Gyöngyösi singt dir ein Loblied auf ein Unternehmen, das seit 124 Jahren sehr vieles sehr richtig macht. Und erklärt dir auch gleich, warum.

Filson entwirft, produziert und verkauft alles, was das Herz des Outdoor-Enthusiasten höher schlagen lässt: Von der Bekleidung, Accessoires bis Gepäck. Zielgruppe sind Frauen und Männer, die leidenschaftlich gerne jagen, fischen, mit dem Motorrad durch den Wald preschen, reiten oder hundeschlittenfahren. Das Motto des Filson-Kunden lautet: Hauptsache draussen.

Das Unternehmen wurde 1897 in Seattle, Washington, gegründet. Dort sitzt es heute, 124 Jahre später, immer noch. Diese Beständigkeit ist typisch für das Unternehmen. Sie ist sogar mehr: Beständigkeit ist nicht nur eines der grundlegenden Merkmale von Filson, sondern einer der Hauptfaktoren für seinen ungebrochenen Erfolg. Womit wir beim Thema dieses Beitrags angekommen sind:

Wie stellt es Filson an, seit über einem Jahrhundert erfolgreich zu sein?

Lüften wir das grosse Filson-Geheimnis! Filson vertreibt seine Produkte über firmeneigene Einzelhandelsgeschäfte, Kataloge und die Filson-Website sowie über autorisierte Händler in den USA und internationale Distributoren. Die Werte von Filson sind dabei stets: Ehrlichkeit, Qualität und Haltbarkeit. Und genau das zahlt sich aus.

Für viele Unternehmen bedeuten Werte wie zum Beispiel Nachhaltigkeit nichts als Lippenbekenntnisse. Ihr hauptsächlicher Verdienst ist es, schick auf der Website auszusehen. In Tat und Wahrheit steckt meist wenig dahinter – die vermeintlichen Werte sind nichts als leere Worthülsen und PR-Floskeln.

Nicht so bei Filson. Die Kundinnen und -kunden von Filson erleben es am eigenen Leib, dass es Filson ernst meint mit seinen Werten. Denn – Filson lebt sie. Woran man das merkt? Hier einige Beispiele:

Ehrlichkeit

Die Ware von Filson ist funktional. An Filson-Ware findest du keinen Schnickschnack. Die Sachen sind wie ihre Trägerinnen und Träger: schnörkellos und authentisch.

Qualität

Zu den charakteristischen Materialien von Filson-Kleidern zählen schweres Tin Cloth, Mackinaw Wool und Rugged Twill. Diese Stoffe geben war, sind wasserfest und unkaputtbar. Für viele Angler, Jäger und Förster gilt die Filson-Ware als Goldstandard.

Haltbarkeit

Wenn der Zahn der Zeit doch ein Loch in deine Filson-Fischerjacke nagt, wirf sie auf keinen Fall weg. Spaziere damit zu Filson und Filson flickt sie dir. Filson waxt sie sogar für dich, so dass du wieder in aller Ruhe deinen Lax ködern kannst und dir dabei kuschlig warm ist. Kein auf dich niederpeitschender Gewitterregen, noch Minusgrade können dir und deiner Filson-Jack dabei etwas anhaben.

Kundenzentrierung und Innovation

Filson ist Meister darin, zu adaptieren. Das Unternehmen ist die Verkörperung von Innovation in Outdoor-Kleidergestalt. Der Gründer von Filson versorgte zunächst Goldgräber mit Kleidern, Decken und Schlafsäcken. Als der Goldrausch vorbei war, gewann er die Angler, Jäger und Förster als neue Kunden. Für die Holzindustrie patentierte Filson 1914 seinen Filson Cruiser, der zur offiziellen Bekleidung des U.S. Forest Service wurde. Bis heute basieren die meistverkauften Artikel der Marke auf dem berühmten Cruiser.

Eine weitere Innovation war, als Filson 1991 eine Linie von mit Zaumzeugleder besetztem Canvas-Gepäck wieder aufleben liess. Und 2008 war es soweit: Filson widmete sich auch der anderen Hälfte der Menschheit – es huldigte endlich auch uns Frauen und führte eine Linie mit Damenbekleidung ein. Zur grossen Freude der Cowboys und nun eben auch der Cowgirls ging Filson kurz später eine Partnerschaft mit Levi Strauss & Co. ein, um eine Kollektion von Jacken, Hemden, Mützen und Taschen mit dem Namen «Levi’s Workwear by Filson» zu produzieren.

Hoppla. Etwas Wesentliches bei der Beantwortung der Frage nach dem Erfolgsrezept von Filson habe ich ja noch gar nicht erwähnt. Es stimmt: In Filson-Kleider frierst du nicht nur nie, bleibst trocken und die Sachen überleben dich höchstwahrscheinlich. Nein: Du siehst darin auch noch unfassbar badass aus.

So, das war’s fürs erste. Habe ich dich angesteckt mit meiner Filson-Manie?

Besuche die Filson Website – es lohnt sich. Du findest nebst den Produkten Playlists, Buchempfehlungen, Porträts oder abenteuerliche Videos von Filson-Bikers wie das hier: «FILSON X META: EXTRAORDINARILY PRESENT» oder hier eine Anleitung, wie du deinem Hund beibringst, dich auf einen Schlitten zu ziehen.

Filson in Kürze

Filson wurde 1897 in Seattle, Washington gegründet, um Goldgräber auf dem Weg zum Yukon auszurüsten. Das 124-jährige Erbe von Filson basiert auf seinem Ruf für Ehrlichkeit, Qualität und Haltbarkeit. Die langlebige Ausrüstung von Filson ist die erste Wahl vieler Entdecker, Abenteurer, Viehzüchter, Jäger, Angler und jenger, die eine Leidenschaft für die Natur haben. Auch hundert Jahre nach der Gründung befindet sich der Hauptsitz von Filson immer noch in Seattle. Für mehr Infos klicke auf .

#filson #slowfashion #badass

Familie, Harley Davidson und die Kunst, deine Geschichte zu zeichnen

Tätowieren ist ein Beruf, der junge Menschen häufig fasziniert. Aber wie erlernt man dieses Handwerk? Unser Lieblings-Tätowierer und Freund Werner Businger von Old Century Tattoo stellte seine Weichen schon sehr früh – für einen Berufsweg, der so verlockend wie unerreichbar schien.

Ein Portrait über Tattoo-Künstler Werner Businger

Tätowieren ist ein Beruf, der junge Menschen häufig fasziniert. Nur: Wie wird man Tätowierer? Unser Lieblings-Tätowierer und Freund Werner Businger von Old Century Tattoo stellte seine Weichen schon sehr früh – für einen Berufsweg, der so verlockend wie unerreichbar schien.

Seine «Werkstatt» gleicht einer Kunst-Galerie, und nur das Summen der Tätowier-Maschinen lassen uns sicher sein, wo wir wirklich sind: im Old Century Tattoo-Studio. Werner Busingers Vorliebe ist die Kunst, sein Beruf ist das Zeichnen. Aber eigentlich macht er viel mehr als das. Er verziert Menschen mit kleinen Geschichten. Früher wie heute tragen wir unsere Geschichte mit Stolz auf der Haut. Egal, was wir symbolisch ehren: Werner Businger ist durch sein kreatives Schaffen ein Teil davon.

Ich setze mich auf den alten Barber-Stuhl, der in der Mitte des Studios steht. Es ist eine Plakette angebracht: «No Whiners» – auf Deutsch: Keine Heulsusen! Ich verkneife mir eine Träne und frage Werner, wie lange er nun das Old Century Tattoo-Studio schon führt. Es sind acht Jahre. Eigentlich sollte ich es wissen, ich bin einer seiner ersten Kunden gewesen. Zumindest innerhalb des ersten Jahres – die Warteliste war endlos. Als Tätowierer arbeitet er schon seit über 17 Jahren – zuletzt im weltbekannten XXX Tattoo-Studio in Luzern. Der Weg zum eigenen Studio war kein einfacher.

Begonnen hat seine Karriere im Grunde schon in seiner Kindheit. Mit Film «Easy Rider», Peter Fondas und Dennis Hoppers Meisterstück über Freiheit, Exzesse und der «Captain America», der kultigen 62er-Panhead-Harley aus dem Film. Den Lauf nahm seine Karriere dementsprechend an einem Harley-Davidson-Treffen, das er im Alter von 10 mit seinem Vater besuchte. Da ratterten Custom-Bikes und es wurde tätowiert. Gelockt haben ihn damals die Harleys, geprägt haben ihn aber die Tattoos: «Nach dieser Convention war klar, dass ich Tätowierer werden wollte. Wie das gehen sollte, davon hatte ich aber keine Ahnung», schmunzelt er.

Während Werner spricht, summt die Tätowier-Maschine weiter. Er bedient gerade einen Kunden. Wäre jetzt Sommer, stünde vor dem Shop bestimmt seine Softail Springer. Ein klassischer Chopper aus den 80ern, der Dennis Hoppers «Billy Bike» in «Easy Rider» gar nicht so unähnlich sieht. Der Chopper ist ein verwirklichter Traum. Auch den Start ins Berufsleben widmete Werner den Zweirädern.

Mit 16 Jahren startete er eine Lehre als Motorrad-Mechaniker. Nebenbei zeichnete er. Dann in der Töff-Werkstatt arbeiten, Berufsschule und wieder Zeichnen. Service für Hondas, Suzukis und Kawazakis, Pneu wechseln, Werkstatt fegen und wieder Zeichnen. Nicht gerade der Traum eines ehrgeizigen Künstlers, aber es war ein Anfang, wie ihn so viele Künstler durchlaufen, bis sie sich von den Ketten des gewöhnlichen Arbeitens gelöst haben, um sich ganz aufs kreative Schaffen zu konzentrieren. Vielleicht ging an ihm ein fantastischer Motorrad-Mechaniker verloren. Aber er setzte nach der Lehre alles auf die Tätowierer-Karte: «Wäre ich in einer Harley-Bude gelandet, in der ich Custom-Umbauten gemacht hätte, wäre ich heute vermutlich Mechaniker», vermutet Werner.

Der Einstieg als Tätowierer war hart. Wie steigt man in einen Beruf ein, zu dem es keine Lehre, kein Studium, keine Ausbildung gibt? Nun, man findet jemanden, der einem alles beibringt. Ohne fixen Lohn, versteht sich. Seine Familie stand immer hinter ihm. Unterstützte ihn, wenn der Weg zu steinig war. Er suchte über zwei Jahre nach einem Tätowierer, der ihm das Handwerk zeigte. Werner stellte über mehrere Jahre eine Mappe zusammen, gebündelt aus den besten Zeichnungen und anderen künstlerischen Arbeiten – ich erinnere mich an einen Hot Rod, den er aus einem alten Kinderwagen gebaut hatte. Aber meistens bekam er die Türe vor der Nase zugeknallt. Im übertragenen und wörtlichen Sinn.

2003 fand Werner den ersten Job als Tätowierer. Dazu pendelte er jeden Tag, fünf Jahre lang, von Chur nach Olten. Damals bedeutete das sechs Stunden Zugfahrt pro Tag. Es war gerade die Tribal- und Arschgeweih-Phase. Aber er bewährte sich nichtsdestotrotz, stach häufig klassische Punk-Motive wie Totenköpfe oder Schwalben. Und erkämpfte sich so eine Stelle als Tätowierer in Luzern im XXX Tattoo-Studio bei Rob Koss. Diese Erfahrung machte ihn stark. Und vermutlich auch ein bisschen zu dem, wer er heute ist.

Heute, in seinem eigenen Old Century Tattoo-Studio, hängt über dem Entrée zum Tätowier-Bereich eine von Hand gezeichnete Tafel: «Enter As Stranger, Leave As Friend». Als ich Werner frage, was die beste Erfahrung aus der XXX Tattoo-Zeit sei, fallen ihm tausend Dinge ein. Das wichtigste: «Ich habe gesehen, wie Rob Koss seine Kundinnen und Kunden behandelt. Er war ein richtiger Gentleman! Das hat mir sehr imponiert», schwärmt er. Diese Lehre führt Werner auch in seinem Shop weiter.

Wie die Leave-As-Friend-Tafel im Pinstriping hängen im Old Century Tattoo-Studio zahlreiche handgefertigte Gegenstände. Das alte Handwerk fasziniert ihn. Und Werner trägt seinen Stil in die Welt hinaus: 2020 designte er für die amerikanische Kleidermarke «Ship John» das Werner-Tee. Ein nach ihm benanntes T-Shirt im klassischen Old Century Look, das zu meinem Pech in meiner Grösse rasch vergriffen war.

Die Tattoo-Welt kennt Werner Businger schon lange. Er liebt und sticht alle Motive und Styles, aber es gibt nun ein Motiv, dafür ist er europaweit in den Tattoo-Magazinen bekannt: Chopper- und Biker-Tattoos. «Ich habe Kunden, die kommen von Luxemburg nach Chur, um sich ein Biker-Tattoo stechen zu lassen», schwärmt er. Und hier schliesst sich der Kreis von Werners Leidenschaft. Bikes und Tattoos. Und Bike-Tattoos. Gewissermassen kombiniert er zwei seiner Lieblings-Dinge zu einem und zeigt uns allen, dass wir nur standhaft und geduldig sein sollen, wenn wir unseren Träumen folgen. Recht hat er, finde ich.