Rakki Vintage Knitwear ist Mode aus Italien, inspiriert von den 60ern und getrieben von ihrem Wunsch, Luxus, Kreativität und Handwerk zu vereinen. Ihr Feingefühl für kräftige Garne und Designs zeigt deutlich, wie stark ihr modischer Ausdruck sein kann. So verwundert es nicht, dass Rakki Vintage Knitwear seine Kollektionen den ausdrucksstarken Mode-Ikonen der Filmgeschichte gewidmet hat. Steve McQueen war Cardigan-Fan – und er würde Rakki tragen. Irgendwie haben Rakki Vintage Knitwear ihre Kollektionen ausgerechnet den Bad Boys der Filmgeschichte gewidmet: James Dean, Marlon Brando, Steve McQueen. Rebellen wie sie hatten allerdings einen erlesenen Geschmack in Sachen Mode und ein Faible für......
Die deutsche Autorin Marietta Piekenbrock schreibt über Susanne Bommers Kollektion: «Ihr gelingt das Zusammenspiel von Eleganz und Experiment, Kontinuität und Innovation». Aber was bedeutet das? Ich denke, das heisst: Susanne Bommer denkt über den Tellerrand – bis hin zur Selbstfindung.
Ein Text von Ralph Kohler
Bereits im Sommer haben wir die ersten Kleider von Susanne Bommer in die RAW Station geliefert bekommen. Und mir ist relativ zügig aufgefallen, welcher Typ ihre Mode nicht nur tragen kann, sondern sie sprichwörtlich «rockt»! Es ist die elegante, die unkonventionelle und innovative Frau, der Susannes Mode unglaublich gut steht. Aber nicht nur ihr: Es sind Frauen, die bereit für ein «Experiment», eine schöne Veränderung sind.
Wenn ich Marietta Piekenbrocks Worte in Susannes Bio auf der Webseite lese, finde ich daher rasch einige Parallelen zu meinen Eindrücken. Einer der Eindrücke, den ich mit der Modekollektion von Susanne Bommer gesammelt habe, erinnert mich an eine englische Redewendung. Die Redewendung wird häufig in Zusammenhang mit ausgefallener Mode verwendet und heisst: «She can pull it off! Auf Deutsch: «Sie kann es durchziehen!». Gemeint ist mehr, dass sie es tragen kann. Wobei ich den Begriff «durchziehen» fast interessanter finde.
Dieses «Durchziehen». Das hört sich fast nach etwas an, was man aushalten können muss. Extrinsisch betrachtet mag nichts weiter davon entfernt zu sein: Schöne Mode macht Spass. Ich verstehe aber, dass es ein Quantum Mut braucht, unkonventionelle typfremde Kleidungsstücke zu tragen. Es nützt nix, die Kleider im Katalog zu werten. Man muss sie mal am eigenen Körper gesehen haben. Und man muss das «Experiment» wagen. Vielleicht ist es in diesem Sinne tatsächlich ein «Durchziehen». Zumindest das erste und zweite Mal. Danach passiert aber etwas mit uns. Wir fangen an, uns in einem anderen Licht zu sehen. Uns anders zu fühlen. Unser Typ verändert sich, entwickelt sich. Wir entdecken uns neu und wir lieben es! Das Experiment ist gelungen!
Darum ja: Susanne Bommers Kollektionen sind elegant und experimentell. Ich mag auch besonders Marietta Piekenbrocks Umschreibung der «Kontinuität und Innovation». Ich meine, wie kann etwas kontinuierlich sein und trotzdem neuartig innovativ? Philosophische Frage: Können sich Dinge, die sich grundsätzlich gegenseitig ausschliessen, im Zusammenspiel sein? Wenn man von beiden Dingen die Essenz nimmt, ja, dann geht das. Susanne Bommer zeigt es in ihrer Kollektion. Anhand klassischer Stilelemente wie Rüschen, die zeitlos sind. Sie kombiniert sie mit modernen Stoffen wie Denim in neuen Schnitten. Schnitte, die frech und anders sind, die auch etwas provozieren und die noch mehr in Szene gesetzt werden durch ihre knalligen Farben.
Es ist schön zu sehen, dass es in der Modewelt smarte Designerinnen wie Susanne Bommer gibt, die mehr wollen, als nur Kleidung zu machen. Jedes ihrer Kleidungsstücke ist ein Statement an sich selber und an alle, die sie erleben: Ja, ich kann elegant sein, ein neues modernes ICH leben und trotzdem meiner Linie treu bleiben. Und ja, ich kann mit meinem Look experimentieren, weil ich es mag, wie ich mich selbst verblüffen kann.
Die RAW Station an der Bankstrasse in Chur ist mehr als ein «Fashion Shop». Sie vereint nachhaltige Mode mit einem bewussten Lebensstil und der Handwerkskunst. Als Teil der Slow-Fashion-Bewegung eröffnet sie nun am 27. April 2024 ihren Popup Store für Secondhand-Heritage-Mode in Chur. Nach dem Motto: «Weitergeben statt wegwerfen!».
Es ist ein heiss ersehntes Brands aus Californien. Von denen, die das ehrliche leidenschaftliche Handwerk feiern, von allen Fans von hochwertigem Japan Denim und vor allem von den Freunden des Wild Lifestyles. Schaeffers Garment Hotel ist eine Denim Manufaktur mit Shop am Sunset Boulevard in Hollywood. Ab September wird das Brand erstmals in Europa in der RAW Station vertreten sein.
Tätowieren ist ein Beruf, der junge Menschen häufig fasziniert. Aber wie erlernt man dieses Handwerk? Unser Lieblings-Tätowierer und Freund Werner Businger von Old Century Tattoo stellte seine Weichen schon sehr früh – für einen Berufsweg, der so verlockend wie unerreichbar schien.
Ein Portrait über Tattoo-Künstler Werner Businger
Tätowieren ist ein Beruf, der junge Menschen häufig fasziniert. Nur: Wie wird man Tätowierer? Unser Lieblings-Tätowierer und Freund Werner Businger von Old Century Tattoo stellte seine Weichen schon sehr früh – für einen Berufsweg, der so verlockend wie unerreichbar schien.
Seine «Werkstatt» gleicht einer Kunst-Galerie, und nur das Summen der Tätowier-Maschinen lassen uns sicher sein, wo wir wirklich sind: im Old Century Tattoo-Studio. Werner Busingers Vorliebe ist die Kunst, sein Beruf ist das Zeichnen. Aber eigentlich macht er viel mehr als das. Er verziert Menschen mit kleinen Geschichten. Früher wie heute tragen wir unsere Geschichte mit Stolz auf der Haut. Egal, was wir symbolisch ehren: Werner Businger ist durch sein kreatives Schaffen ein Teil davon.
Ich setze mich auf den alten Barber-Stuhl, der in der Mitte des Studios steht. Es ist eine Plakette angebracht: «No Whiners» – auf Deutsch: Keine Heulsusen! Ich verkneife mir eine Träne und frage Werner, wie lange er nun das Old Century Tattoo-Studio schon führt. Es sind acht Jahre. Eigentlich sollte ich es wissen, ich bin einer seiner ersten Kunden gewesen. Zumindest innerhalb des ersten Jahres – die Warteliste war endlos. Als Tätowierer arbeitet er schon seit über 17 Jahren – zuletzt im weltbekannten XXX Tattoo-Studio in Luzern. Der Weg zum eigenen Studio war kein einfacher.
Begonnen hat seine Karriere im Grunde schon in seiner Kindheit. Mit Film «Easy Rider», Peter Fondas und Dennis Hoppers Meisterstück über Freiheit, Exzesse und der «Captain America», der kultigen 62er-Panhead-Harley aus dem Film. Den Lauf nahm seine Karriere dementsprechend an einem Harley-Davidson-Treffen, das er im Alter von 10 mit seinem Vater besuchte. Da ratterten Custom-Bikes und es wurde tätowiert. Gelockt haben ihn damals die Harleys, geprägt haben ihn aber die Tattoos: «Nach dieser Convention war klar, dass ich Tätowierer werden wollte. Wie das gehen sollte, davon hatte ich aber keine Ahnung», schmunzelt er.
Während Werner spricht, summt die Tätowier-Maschine weiter. Er bedient gerade einen Kunden. Wäre jetzt Sommer, stünde vor dem Shop bestimmt seine Softail Springer. Ein klassischer Chopper aus den 80ern, der Dennis Hoppers «Billy Bike» in «Easy Rider» gar nicht so unähnlich sieht. Der Chopper ist ein verwirklichter Traum. Auch den Start ins Berufsleben widmete Werner den Zweirädern.
Mit 16 Jahren startete er eine Lehre als Motorrad-Mechaniker. Nebenbei zeichnete er. Dann in der Töff-Werkstatt arbeiten, Berufsschule und wieder Zeichnen. Service für Hondas, Suzukis und Kawazakis, Pneu wechseln, Werkstatt fegen und wieder Zeichnen. Nicht gerade der Traum eines ehrgeizigen Künstlers, aber es war ein Anfang, wie ihn so viele Künstler durchlaufen, bis sie sich von den Ketten des gewöhnlichen Arbeitens gelöst haben, um sich ganz aufs kreative Schaffen zu konzentrieren. Vielleicht ging an ihm ein fantastischer Motorrad-Mechaniker verloren. Aber er setzte nach der Lehre alles auf die Tätowierer-Karte: «Wäre ich in einer Harley-Bude gelandet, in der ich Custom-Umbauten gemacht hätte, wäre ich heute vermutlich Mechaniker», vermutet Werner.
Der Einstieg als Tätowierer war hart. Wie steigt man in einen Beruf ein, zu dem es keine Lehre, kein Studium, keine Ausbildung gibt? Nun, man findet jemanden, der einem alles beibringt. Ohne fixen Lohn, versteht sich. Seine Familie stand immer hinter ihm. Unterstützte ihn, wenn der Weg zu steinig war. Er suchte über zwei Jahre nach einem Tätowierer, der ihm das Handwerk zeigte. Werner stellte über mehrere Jahre eine Mappe zusammen, gebündelt aus den besten Zeichnungen und anderen künstlerischen Arbeiten – ich erinnere mich an einen Hot Rod, den er aus einem alten Kinderwagen gebaut hatte. Aber meistens bekam er die Türe vor der Nase zugeknallt. Im übertragenen und wörtlichen Sinn.
2003 fand Werner den ersten Job als Tätowierer. Dazu pendelte er jeden Tag, fünf Jahre lang, von Chur nach Olten. Damals bedeutete das sechs Stunden Zugfahrt pro Tag. Es war gerade die Tribal- und Arschgeweih-Phase. Aber er bewährte sich nichtsdestotrotz, stach häufig klassische Punk-Motive wie Totenköpfe oder Schwalben. Und erkämpfte sich so eine Stelle als Tätowierer in Luzern im XXX Tattoo-Studio bei Rob Koss. Diese Erfahrung machte ihn stark. Und vermutlich auch ein bisschen zu dem, wer er heute ist.
Heute, in seinem eigenen Old Century Tattoo-Studio, hängt über dem Entrée zum Tätowier-Bereich eine von Hand gezeichnete Tafel: «Enter As Stranger, Leave As Friend». Als ich Werner frage, was die beste Erfahrung aus der XXX Tattoo-Zeit sei, fallen ihm tausend Dinge ein. Das wichtigste: «Ich habe gesehen, wie Rob Koss seine Kundinnen und Kunden behandelt. Er war ein richtiger Gentleman! Das hat mir sehr imponiert», schwärmt er. Diese Lehre führt Werner auch in seinem Shop weiter.
Wie die Leave-As-Friend-Tafel im Pinstriping hängen im Old Century Tattoo-Studio zahlreiche handgefertigte Gegenstände. Das alte Handwerk fasziniert ihn. Und Werner trägt seinen Stil in die Welt hinaus: 2020 designte er für die amerikanische Kleidermarke «Ship John» das Werner-Tee. Ein nach ihm benanntes T-Shirt im klassischen Old Century Look, das zu meinem Pech in meiner Grösse rasch vergriffen war.
Die Tattoo-Welt kennt Werner Businger schon lange. Er liebt und sticht alle Motive und Styles, aber es gibt nun ein Motiv, dafür ist er europaweit in den Tattoo-Magazinen bekannt: Chopper- und Biker-Tattoos. «Ich habe Kunden, die kommen von Luxemburg nach Chur, um sich ein Biker-Tattoo stechen zu lassen», schwärmt er. Und hier schliesst sich der Kreis von Werners Leidenschaft. Bikes und Tattoos. Und Bike-Tattoos. Gewissermassen kombiniert er zwei seiner Lieblings-Dinge zu einem und zeigt uns allen, dass wir nur standhaft und geduldig sein sollen, wenn wir unseren Träumen folgen. Recht hat er, finde ich.
Ein Jahr real products, authentic people und wild lifestyle – kurz: RAW Station. Was hat sich in diesem Jahr in der RAW Station getan? Was haben Chris und Gila erlebt, was lief überraschend gut, was unerwartet schwierig? Im Gespräch ziehen die beiden eine Zwischenbilanz und ich erfahre, dass ihre Vision noch längst nicht Flughöhe erreicht hat.
Ein Text von Blogger Ralph Kohler
Es kommt mir mittlerweile vor wie «nach Hause kommen», jedes Mal, wenn ich die RAW Station betrete. Ich bekomme dann eine Herzlichkeit, wie ich sie von guten Freunden erfahre. Die RAW Station hat nun seit etwas mehr als einem Jahr die Türe offen. Und sie haben mir das geliefert, was sie mir vor einem Jahr versprochen haben: real products, authentic people und wild lifestyle. Ich frag mich: Wie haben Chris und Gila das erste Jahr erlebt? Ein Gespräch zum Käffchen in der Lounge schafft Einsicht.
Lieber Chris, liebe Gila, wir lesen den Ausdruck nun seit einem Jahr: Was zum Geier heisst eigentlich «Stay Drip»?
Chris: Wenn du fragen musst, bist du es nicht! (lacht) Nein, jetzt im Ernst: Drip ist ein US-amerikanischer Slang-Ausdruck aus den 70s, der aus den Underground-Szenen des Hip-Hop und der Graffiti-Kunst stammt. Drip bedeutet, dass jemand eine positive Ausstrahlung und guten Style hat. Darum habe ich mir «Stay Drip» tätowiert, positive Ausstrahlung und guter Style sind mir wichtig. Passt genau zu meinem Lebens-Motto: Sei ein guter Mensch mit Stil.
Ihr habt nun das erste Jahr durch. Was war euer absolutes Highlight?
Gila: Unser Highlight aus dem ersten Jahr ist die Community! Ganz klar! Die ist extrem schnell entstanden. Das Miteinander, das Zusammensein vor und in der RAW Station. Die tollen Freundschaften, die entstanden sind und die unglaublich interessanten Kund:innen. Die Krönung nach dem ersten Jahr war die Jubiläums-Party. Mit den besten Kund:innen, Freunden, der Hammer-Musik, dem leckeren Essen zu feiern, war ein unglaubliches Erlebnis. Und es gab uns die Gewissheit: Ja, wir haben was richtig gemacht.
Und was war für euch unerwartet enttäuschend?
Chris: Leider die Hindernisse, die einem in den Weg gelegt werden seitens der Stadt Chur. Die unglaubliche Bürokratie, wenn man was bewegen will, die raubt uns unendlich viel Energie! Aber hier gehen wir gerne die letzten Meter. So dass wir noch viele gute Partys feiern können.
Erzählt mir später mehr von eurer Vision! Jetzt gehen wir aber schön der Reihe nach – nach RAW: real products. Nach einem Jahr könnt ihr schon einigermassen abschätzen, welche Mode hier in Chur ankommt und welche Schnitte gewöhnungsbedürftig sind. Was könnt ihr mir zum «Churer Modegeschmack» sagen?
Gila: Unser Traum ist in Erfüllung gegangen. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer nachhaltigen Mode einen Nerv getroffen haben. Es zeigt sich: Viele Menschen wollen nicht mehr einfach etwas im Shoppingrausch kaufen, sondern sie machen sich zunehmend Gedanken zur Herkunft und zur Produktion der Kleider. Und auch zu ihrer Geschichte. Da ist unsere Gesellschaft auf gutem Wege in Richtung Nachhaltigkeit.
Jedes unserer Produkte probieren wir selber aus. So haben wir öfters auch direktes Feedback von unseren Kund:innen und erfahren, ob ihnen der Stil gefällt. Ein Kleidungsstück an einem Menschen sieht halt immer authentischer aus als an einer Schaufenster-Puppe. Auch müssen Herkunft und Produktion der Kollektionen stimmen. Und natürlich die Menschen, die hinter der Marke stehen. Die kennen wir persönlich – darauf legen wir sehr viel Wert! Und es sind so schöne Freundschaften entstanden.
Was den Chur Modegeschmack angeht, sind wir begeistert! Wir freuen uns sehr, dass auch unkonventionelle Mode hier gut ankommt. Eigensinnige ausdrucksstarke Muster und Schnitte wie die von Girls of Dust. Wir sagen dieser Mode gerne: Out-Of-The-Box-Fashion. Die Designer bei Girls of Dust denken halt einfach «über den Tellerrand» und schaffen so Individualität. Und dass diese Mode hier gut läuft, zeigt, wie wunderbar individuell sich unsere Kund:innen ausleben.
Auf welche Brands dürfen wir uns freuen? Was kriegt ihr neu rein?
Chris: Ganz besonders stolz sind wir darauf, dass wir Dehen 1920 ab Herbst 2022 reinbekommen. Dieses Brand aus Portland USA besticht durch eine unglaublich hohe Qualität. Wie der Name schon sagt, wurde das Familien-Unternehmen 1920 gegründet. Für die Damen prüfen wir eine Zusammenarbeit mit Hartford und Blue Suit. Hartford ist ein Ur-französisches Fashion Brand und The Blue Suit ein Schweizer Brand, dass in Sachen Produktion und Nachhaltigkeit seinesgleichen sucht.
Jetzt sind wir bei a für «authentic people». Ihr habt unerwartet eine neue Tätowiererin kennen gelernt, die regelmässig bei euch auf der RAW Stage ist. Nämlich Aloe Waya. Wie macht sich Aloe?
Gila: Aloe ist eine unglaublich gute Tattoo-Künstlerin und wird wieder regelmässig in der RAW Station ihr Handwerk unter Beweis stellen. Ihre super feinen Tattoos treffen genau die Bedürfnisse unserer Kundinnen. Für die Anhänger der Old School Tattoos wird das Team von Werners Old Century Tattoo einmal im Monat vor Ort sein. Unsere Kundinnen und Kunden haben so die Möglichkeit, Walk-In-Tattoos stechen zu lassen. Es ist immer wieder der Hammer, wenn Old Century Tattoo oder Aloe bei uns sind. Auch unsere Kund:innen stehen drauf!
Ich habe schon einige tolle Stammkund:innen von euch kennen gelernt – im und vor dem Shop. Hat sich die RAW Station nun zu dem «Begegnungsort» entwickelt, den ihr euch gewünscht habt?
Chris: Die RAW Station hat sich echt zu einem Begegnungsort entwickelt! Einfach Klasse! Das Angebot aus der RAW Bar hat schon dazu geführt, dass wir immer wieder Besuch von Stammkund:innen bekommen. Das lieben wir! Diese Begegnungen möchten wir pflegen. Mit Events und regelmässigen Freitag-Abend-Apéros in unserer Lounge vor dem Shop.
Aber nicht nur wir wollen unsere Kund:innen besser kennen lernen, auch die Macher der Brands möchten das. Darum haben wir schon einige lokale Handwerker vorgestellt. Wie den Gerber des RAW-Station-Gürtels Dumeng Wehrli, Renato Gubser, der die RAW-Station-Triologie Rum-Gin-Moonshine brennt, oder Bier-Brauer Sam Murdoch von Ravenhead Brewery. Es ist uns wichtig, dass wir an den Meet-The-Makers-Events die Macher unserer Produkte mit den Kund:innen in einen Dialog bringen. Nur so funktioniert nachhaltige Mode: Sie ist häufig exklusiv wegen der tiefen Stückzahlen, darum auch sehr persönlich. Das schafft auch die Nähe zum Handwerk.
Diese Meet-The-Makers-Events sind Teil eures Wild Lifestyles – der letzten Fragekategorie. Welche MTM-Events habt ihr noch im Ärmel?
Chris: Da wollen wir noch richtig Gas geben! (lacht). Es sind Events und Workshops mit Guido Wetzels von Blaumann Jeans geplant. Die Macher von Eat Dust / Girls of Dust kommen zu Besuch und es wird eine Zusammenarbeit mit Rainer Eckert von Son of a Gun geben. Rainer wird exklusive Produkte für die RAW Station herstellen, die wir unter RAW Rarities für unsere Kund:innen anbieten werden…seid gespannt!
Und als Schlussbouquet dieses Jahresrückblicks: Wo möchtet ihr die RAW Station hinsteuern? Was schwebt euch noch vor?
Chris: Die RAW Station will noch mehr exklusive Brands in ihr Sortiment aufnehmen und anbieten. Brands, die nur bei uns erhältlich sind. So schaffen wir noch mehr Individualität und Charakter in der Churer Modewelt. Dafür sind wir im ständigen Kontakt mit verschiedenen Herstellern. Es gibt einige tolle Produkte mit fantastischen Geschichten von interessanten Handwerkern. Und die besten Produkte holen wir nach Chur.
Das Ziel der RAW Station ist es, ein Ort für Eigenständigkeit zu sein und nicht nur Kleider zu verkaufen, sondern Menschen zu bekleiden. Das ist ein feiner Unterschied. Wenn unsere Kund:innen dank ihrem neuen Outfit in ihrem Spiegelbild ein Lächeln mehr entdecken, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.
Gila: Was unser RAW Yoga angeht: Wir wollen wachsen und weiter Chur bewegen. Wir möchten mit mehr speziellen Yoga-Events wie Yoga-Brunch, Flowmates-Events oder OpenAir Yoga die Community vergrössern. Dafür nutzten wir unser globales Netzwerk und laden internationale Yoga-Lehrer nach Chur ein. Unter anderem wird Yong Ho Kim, der Gründer von Inside Flow, zu Besuch kommen. Darauf freuen wir uns schon sehr! Inside Flow hat sich ohnehin als absolutes Flaggschiff unserer Yoga Community herausgestellt. Auch das ist fantastisch mitzuerleben: Wie die Churer Yoga-Community spezielle Flows wertschätzt und sich darauf einlässt. Das zeigt uns einmal mehr, wie gerne wir das tun, was wir tun. Und lässt uns auf all das freuen, was noch kommt.
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